wie alles begann...

 

April 1954: Geboren im steirischen Knittelfeld. Sternzeichen Stier. Es bürgt für starken Willen und Durchsetzungskraft. Der Ruf der Ferne war von Anfang an dabei: Meine Eltern liebten Freddie Quinn. "Weit ist der Weg" , "Alo-Ahe" und "Die Guitarre und das Meer" waren meine Wiegenlieder.

 

1960: Zum ersten Mal auf Wanderschaft: Übersiedlung nach Leoben.

 

April 1963: Die beiden zum Geburtstag erhaltenen Karl May-Bände "Durch die Wüste" und "Durchs Wilde Kurdistan" werden zur Initialzündung für meine lebenslange Sehnsucht nach fremden Ländern

 

1968: Opatija: So also riecht das Meer !

 

1972: Venedig: Der erste Urlaub ohne Eltern. Dafür aber mit zwei Freunden. Und das alles per Drahtesel.

 

1973: Endlich auf vier Rädern unterwegs: Ein knallgelber VW Käfer trägt meinen Freund und mich nach Italien, Frankreich, Spanien und Marokko.

 

1974: Gute, alte Qualität: Der "Käfer" zeigt noch einmal, was er kann: Drei Monate über den Balkan in die Türkei, durch den Iran und nach Afghanistan - und wieder zurück. Alles zusammen 18.000 Kilometer. Und der Intensivkurs: Mit wenig Geld durch die Welt.

 

Oktober 1974: Eisenerz: Endlich die Matura !

 

1974 - 76: Studium an der PÄEDAK in Graz. Dazwischen Reisen nach Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Israel und in die Türkei.

 

Winter 1975: Kinderschilehrerausbildung in Hohentauern.

 

1976 - 81: Zur Abwechslung sesshaft: Schulleiter der einklassigen Volksschule Gargellen im Montafon.

 

1981: Von den Bergen in die Großstadt: Übersiedlung nach Wien.

 

1985: Die erste große Flugreise: China. Dort erzählt ein Holländer wunderbare Dinge von Indonesien. Der Funke springt über. Indonesien wird zur Passion.

 

1981-1986: Studieren, studieren, studieren: Indonesisch, Völkerkunde, Vergleichende Musikwissenschaften. Dazwischen auf nach Griechenland und in die Türkei.

 

1985 - 89: Fremde Länder in der Literatur und in der Realität: Arbeit in der Verlagsauslieferung SÜDWIND und die ersten großen Reisen nach Indonesien.

 

1991/92: Die Reise-Leidenschaft wird zum Beruf: Erste geführte Touren für RUEFA nach Indonesien. Es folgen Reisen in fast alle Länder Asiens, weiters nach Nord- und Südamerika, Afrika, Australien und Neuseeland.

 

1994: Eine neue Leidenschaft bricht aus: Das Fotografieren. Die Tiere auf den Galapagos-Inseln erweisen sich als so unwiderstehliche Motive, dass eine erste Spiegelreflexkamera zum MUSS wird.

 

1995: Das japanische" Wedding Magazine" druckt ausgerechnet von mir erste Fotos von einer traditionellen japanischen Hochzeit. Im Anschluss kauft das japanische Reisemagazin FOUR SEASONS eine vollständige Reise-Reportage. Von diesem Zeitpunkt an habe ich einen zweiten Beruf: Ich bin Reise-Fotograf. Meine Fotos erscheinen in führenden Magazinen und Reisekatalogen, oft auch als Cover.

 

1995-1998: Neben Wien wird Tokyo zu meinem geographischen Mittelpunkt. Ich verbringe die freie Zeit zwischen meinen Reisen im Land der Kirschblüte, studiere für Gourmet-Magazine japanisches Essen und Sake und verfalle der Faszination der Sumo-Ringer...

 

1999-2000: Der Reiseveranstalter OPTIMUNDUS verwendet meine Fotos für seinen Asien-Katalog. Im Anschluss daran reise ich auf einer 50-Tage-Tour nach Malaysia, Thailand und Bali, um 80 Hotelanlagen zu dokumentieren.

 

Jänner 2000: Zum ersten Mal in Europas Hohem Norden. Ich lerne eines der eigenwilligsten Hotels der Welt kennen, das Eishotel in Jukkasjärvi in Schweden. Eine neue Erfahrung: Nicht nur die Tropen haben ihre exotischen Reize, sondern auch das Land der Samen.

 

Herbst 2001: Ich erreiche den bisherigen "Höhepunkt" meiner Reisetätigkeit und übernachte auf einer Tibet-Sonderreise zum ersten Mal in einem 5000 Meter hoch gelegenen Quartier unweit des Mount Everest Base-Camps. Nicht einmal da ist mir die Luft ausgegangen !

 

August 2004: Ein lange gehegter Traum geht in Erfüllung. Ich führe eine kleine Gruppe nach Uganda und Rwanda zu den Berggorillas. Spätestens jetzt hat mich auch noch das Afrika-Fieber gepackt !

 

November 2007: Ich war auf den Osterinseln. Einem Ort mit Mystik-Pur-Charakter.

 

November 2007: Ein neues „Highlight“ meiner Reisetätigkeiten. Mit dem russischen Schiff „Aleksey Maryshev“ kreuzen wir 11 Tage durch die Inseln der Antarktis. Es war ein erhebendes Gefühl den 6. Kontinent zu betreten und Pinguine gehören seither zu meinen „Lieblingen“.

 

September 2008: Nach 10 Jahren notgedrungener Pause endlich wieder zurück in meiner „Zweiten Heimat" Indonesien. Schön, dass ich die Sprache doch nicht ganz verlernt habe.

 

April 2010: Faszination Wüste. Wir durchqueren das „Grosse Sandmeer“ in der Ägyptischen Sahara. Seit 3 Jahren bringe ich kleine Gruppen in die schönsten Wüsten unserer Welt. Wir übernachten teilweise in Zelten oder im „Ein-Millionen-Sternehotel“.